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Heimtierdatenbank

An die Haltung eines Hundes sind bestimmte gesetzliche Vorgaben geknüpft, u.a.

Die meisten Halter wissen, dass sie für ihren Hund eine Hundeabgabe zahlen müssen und auch, dass der Hund gechippt werden muss. Ein Chip macht allerdings nur Sinn, wenn der Hund auch in einer Datenbank registriert wird! Nur so kann der Halter ausfindig gemacht und im Fall des Falles verständigt werden. Vielen Hundehaltern ist dies bekannt, weswegen sie ihren Hund auch in einer Datenbank registrieren, in Österreich ist Animal Data sehr verbreitet – das ist sehr sinnvoll, auch meine Hunde sind dort bspw. registriert. Aber: Damit kommt man nicht der gesetzlichen Registrierungspflicht nach! Jeder Hund muss nach §24a des Tierschutzgesetzes in der Heimtierdatenbank registriert sein!

Meldet man seinen Hund nicht in der Heimtierdatenbank an, begeht man nach §38 des Tierschutzgesetzes eine Verwaltungsstrafe, welche mit einer Geldstrafe von bis zu € 3750.- geahndet wird bzw. im Wiederholungsfall mit bis zu € 7500.-

Wichtig: Nur weil dein Hund in einer anderen Datenbank registriert ist, ist er nicht unbedingt in der Heimtierdatenbank registriert! Das kann der Fall sein, muss aber nicht.

Überprüfe, ob dein Hund in der Heimtierdatenbank registriert ist

Überprüfe jetzt unter https://heimtierdatenbank.ehealth.gv.at/Suche.aspx ob dein Hund schon in der Heimtierdatenbank regisriert ist! Dafür benötigst du nur die Chipnummer deines Hundes, welche in seinem Impfausweis notiert ist.
Zusatz-Tipp: Dein Hund ist registiert? Überprüfe deine Daten auf Aktualität!

Registrierungsmöglichkeiten

Ist dein Hund nicht in der Heimtierdatenbank registriert, gibt es dafür mehrere Möglichkeiten, u.a.

  • hast du selbst kostenlos die Möglichkeit beim Heimtierdatenbank Onlinemelder
  • kannst du deinen Tierarzt darum bitten. Diese Möglichkeit ist meist kostenpflichtig.

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Von |2018-01-06T17:35:59+00:0020.05.2015|Allgemein, Gesetz|
Lara hat international mehrere Ausbildungen mit den Schwerpunkten Training und Verhalten von Hunden absolviert (D, USA online, UK), zusätzlich besuchte sie für ein Jahr einen Kurs zu Energetik und Tierkommunikation (AUT). Ihre Trainingsschwerpunkte sind Welpen und die Arbeit mit Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten. Sie ist Mitglied der Netzwerke Trainieren statt dominieren und TOP-Trainer. Damit hat sie sich nicht nur dem modernen, gewaltfreien Umgang mit Tieren verschrieben, sondern gehört mit den TOP-Trainern der einzigen deutschsprachigen Vereinigung an, deren hohes Ziel es ist, effizientes Tiertraining auf höchstem Niveau anzubieten.

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