Gastbeitrag von Travall (www.travall.de)

Idealerweise werden Hunde bereits als Welpen mit dem Autofahren vertraut gemacht, damit sie später weniger gestresst sind, wenn Fahrten zum Hundetraining, zum Tierarzt oder in den Urlaub anstehen. Anhand von vier häufigen Fragen und Antworten zeigen wir, wie es gelingt, dass ein Welpe von Anfang an gute Erfahrungen macht und gern im Auto mitfährt.

1. Wie gewöhnt man einen Welpen ans Autofahren?

Da der Gleichgewichtssinn bei Hundebabys noch nicht ausgeprägt ist, können Probleme mit Übelkeit und Erbrechen im Auto auftreten. Daher ist es ratsam, zunächst kurze, weniger kurvige Strecken zu fahren. Wichtig ist, dass der Hund das Autofahren mit etwas Positivem verknüpft. Am Anfang kann man den Hund mithilfe eines Leckerchens einsteigen lassen oder hineinheben, danach belohnen. Es hilft auch, die Lieblingsdecke in den Kofferraum zu legen. Nach dem Autofahren üben muss etwas Schönes folgen, zum Beispiel ein Spiel oder ein Spaziergang.

2. Wie sichert man einen Welpen am besten im Auto?

Um einem Welpen die Angst zu nehmen, könnte man vielleicht auf die Idee kommen, ihn auf dem Schoß zu transportieren und während der Fahrt mit Streicheleinheiten zu beruhigen. Das ist allerdings keine gute Idee: Alle Hunde – auch die Kleinsten – müssen laut Straßenverkehrsordnung im Auto gesichert werden, damit sie selbst und die Menschen im Fahrzeug bestmöglich vor Gefahren geschützt sind.

Wenn es zu einem Unfall kommt, weil der Hund beispielsweise nach vorn geklettert ist und den Fahrer/ die Fahrerin abgelenkt hat, kommt die Kfz-Versicherung nicht für den entstandenen Schaden auf – und dann kann es richtig teuer werden. Daher empfiehlt sich die Nutzung eines Travall Guard Hundegitters (fest verschraubt!) oder einer vergleichbaren Lösung.

Wer sich gegen ein Hundegitter entscheidet, kann natürlich auch auf eine stabile, im Heck verankerte und crashgetestete Hundebox zurückgreifen (bitte keine Sicherheitsgurte für Hunde – der ADAC warnt vor Gefahren, wenn es zu einem Unfall kommt).

3. Was kann man tun, wenn der Welpe voreilig aus dem Kofferraum springt?

Aufgeregte Hundekinder springen gern mal aus dem Kofferraum, sobald sich die Heckklappe öffnet. Ist eine Heckgittertür wie das Travall TailGate montiert, kann der Hund erst dann raus aus dem Auto, wenn alles sicher ist. Das Heckgitter eignet sich übrigens auch als Trainingshilfe, wenn der Hund etwas älter ist und die Grundkommandos bereits beherrscht: Das Heckgitter wird erst dann geöffnet, wenn der Hund seine volle Aufmerksamkeit auf den Halter beziehungsweise die Halterin richtet.

4. Darf man einen Welpen allein im Auto lassen?

Ein Hund sitzt im Kofferraum, der zum Fahrgastraum und selbst durch Travall Hundegitter abgetrennt ist.

Wir alle kennen die Warnungen vor Autos, die im Sommer zu Backöfen werden, und auf die Gefahren eines Hitzschlags kann gar nicht oft genug hingewiesen

werden. Genauso gesundheitsschädlich können Wintertemperaturen sein: Wenn der Hund friert, bietet ein Fahrzeuginnenraum einfach nicht genug Platz, um sich durch Bewegung aufzuwärmen. Hier sind Mäntel sinnvoll. Speziell bei Welpen kommt hinzu, dass die Kleinen nervös und ängstlich werden, wenn auf einem Parkplatz oder an der Straße viele unbekannte Menschen und Geräusche sind. Das Alleine bleiben im Auto muss daher genauso kleinschrittig geübt werden, wie zu Hause.